Charlotte Schütz
Pommernstraße 3
34233 Fuldatal
phoenixe@gmx.de
05541-910676

Kemenate

2007 bewarb ich mich als Malerin zum ersten Mündener Denkmal-Kunst-Ereignis. Meine Suche nach großen weißen Wänden für meine bunten Bilder wurde enttäuscht, Räume mit diesen Eigenschaften waren bereits vergeben.
Ich entschied mich für die 2. Etage der ehem. Meurerscheune - im Hinterkopf die Idee, ich könne ja die sehr maroden Wände mit weißen Tüchern behängen - um so meine Werke besser in Szene zu setzen.
Daraus wurde nix. Bald sah ich, dieser Ort strahlt so viel Eigenleben und Geschichte aus, dass ich hier unmöglich „einfach nur Bilder hinnageln“ kann. Ich musste auf die Raum-Atmosphäre eingehen.
So entstanden im Dialog mit dem ehemaligen Eisen-Lager  z.T. ganz neue Skulpturen und Bilder, die sich von meinen bisherigen Arbeiten deutlich unterschieden. Am Ende war mir klar, warum diese Veranstaltung nicht nur DENKMAL! KUNST, sondern auch  KUNST DENKMAL heißt! 2009 suche ich in der Kemenate ganz bewusst die künstlerische Begegnung mit einem der ältesten Gebäude Mündens und ahne selbst erst undeutlich, es könnte um Vertiefung(en) gehen.

  • Nagelnest
  • Rückenakte
  • Ruhe im Sturm
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Charlotte Schütz

Charlotte SchützMalerei und Objekte

Zu Beginn meines künstlerischen Werdegangs arbeitete ich 20 Jahre lang vorwiegend zeichnerisch im Bereich Grafik und Illustration.
Meine Leidenschaft galt jedoch immer der Farbe - und so entstanden mehr und mehr großformatige, farbintensive Malereien. Etwa ab 2000 ist die Malerei mit zunehmenden Ausstellungen wesentliches Standbein meiner Arbeit.

Schon lange sammele ich auch Natur-Objekte, alte Gegenstände u. Materialien wie rostiges Metall, Holz, Erde, Stein, Knochen. Sie sind für mich faszinierende „Zeitzeugen“, deren Alterungsspuren mir ganze Geschichten aus ihrem vergangenen Dasein verraten. Ich füge sie zu ganz andersartigen Phantasiegestalten zusammen und erwecke sie damit zu neuem Leben.
Ein Teil dieser meiner sog. „Skulptürchen“ war 2007 in Hann. Münden zu sehen.

2004 begeisterte mich Monika Bodenmüller für Steinbildhauerei.
Die Arbeit an diesem Naturmaterial blieb nicht ohne Wirkung auf meine Malerei. So ist die Hinwendung zu Erdfarben für mich nur eine der logischen Konsequenzen.
Alte, geschichtsträchtige Räume und Materialien ziehen mich in ihren Bann.