Cornelia Quade
Kalkreutstraße 6
1077 Berlin Tel.
030/ 2116184
mobil 0157/ 73425851

Meurerscheune

Cornelia Quade und Kar H. Gollhardt

Unser Ausstellungskonzept im Dachboden des Meurerhauses „umspielt“ in verschiedenen künstlerischen Techniken das Thema „Über und unter der Haut“. Wir haben den Bodenraum selbst als ein von „Haut“umgrenztes Gebilde wahrgenommen,das verschließt und abgrenzt, aber auch durchlässig ist. Nach oben in „höhere Sphären“ und nach unten ins Alltägliche

Der Boden ist immer ein Ort voller Geheimnis
Man geht hinauf um abzustellen oder wieder zu holen. Vieles verstaubt, wird vergessen. Was Kunst war wird Gerümpel und Gerümpel wird wieder Kunst.
Die Haut ist die Grenze, die uns von der Außenwelt trennt und uns zugleich mit ihr verbindet.
Sie ist Schutz, Aktions- und Projektionsfläche.
Manchmal haben wir Macht über sie und manchmal zerstört sie uns.

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Cornelia Quade

Cornelia Quade

Analoge Fotografie, Zeichnung Collage

Das Hauptinteresse gilt Menschen in Situationen und Zuständen.
Deshalb suchen die Fotos und Zeichnungen vor allem die Unmittelbarkeit des Augenblicks und des Gegebenen. Deshalb bindet sie sich an die Analoge Fotografie und das Negativ, das ihr diese Authentizität garantiert.
Die Aufnahmen der schrillen Selbstinszenierungen zum Berliner „Christopher Streetday“ wieder spiegeln das Thema der Ausstellung „hautnah“.
Die Zeichnung experimentiert mit verschiedenen Techniken der Augenblickserfassung, vom klassischen „Fünfminutenakt“ über das „Dessinee` Authomatique“ bis zum zeichnen mit der „falschen Hand“.
Oft geht es aber auch darum, die Erfahrung von Körperlichkeit mit einer abstrakten Ordnung von Linien und Flächen zu verbinden und beides miteinander schwingen zu lassen.
Die Collagen sind dem Spieltrieb gewidmet- dem der Künstlerin und dem des Betrachters.