Karl H. Gollhardt
Meininger Str. 133
98529 Suhl
03681/ 300408

Meurerscheune

Cornelia Quade und Karl H. Gollhardt

Unser Ausstellungskonzept im Dachboden des Meurerhauses „umspielt“ in verschiedenen künstlerischen Techniken das Thema „Über und unter der Haut“. Wir haben den Bodenraum selbst als ein von „Haut“umgrenztes Gebilde wahrgenommen,das verschließt und abgrenzt, aber auch durchlässig ist. Nach oben in „höhere Sphären“ und nach unten ins Alltägliche

Der Boden ist immer ein Ort voller Geheimnis
Man geht hinauf um abzustellen oder wieder zu holen. Vieles verstaubt, wird vergessen. Was Kunst war wird Gerümpel und Gerümpel wird wieder Kunst.
Die Haut ist die Grenze, die uns von der Außenwelt trennt und uns zugleich mit ihr verbindet.
Sie ist Schutz, Aktions- und Projektionsfläche.
Manchmal haben wir Macht über sie und manchmal zerstört sie uns.

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Karl H. Gollhardt

Karl H. Gollhardt

Skulpturen, Objekte, Installationen

!950 in Thüringen geboren. Studium der Kultur- und Kunstwissenschaft.
Seit 1988 Hilfsarbeiter- Bildhauerassistent- Freiberuflicher Bildhauer- Fachbereichsleiter Kultur an der Volkshochschule Suhl.

Im Mittelpunkt der künstlerischen Auseinandersetzung steht der menschliche Torso an der Schnittstelle von Körperlichem, Seelichem und Gesellschaftlichem. Dazu kommt die Beschäftigung mit „Gefundenen Objekten“, die Träger von Zeit und Emotionalität sind und in neue menschliche und künstlerische Zusammenhänge gebracht werden Die Kleinplastik als ein relativ eigenständiger Bereich sucht gern den Witz und die Ironie und zielt als visueller Aphorismus immer knapp über oder unter die Haut.