Susanne Pomrehn
Christburgerstr. 12
10405 Berlin
Cuts@susannepomrehn.de
www.susannepomrehn.de/
030-4417696
0178-1327696

Arbeitermuseum

Little Universe

Mein Projekt für Hannoversch Münden besteht aus:

  1. einer Fototour durch Hann. Münden 
  2. einer Collage aus den Fotos.

Es interessiert mich, wie sich das mengenmäßige Verhältnis von Gebäuden und Menschen auf der Straße und die Farben der Häuser, Straßen und der sich dort befindenden Menschen in einer wandfüllenden FotoSchnittCollage ästhetisch auswirkt.

1. Häuser, samt sich im Bild befindender Menschen, werden von der Straße aus fotografiert.

2. Im Rahmen meiner Arbeitsweise stelle ich den im Foto festgehaltenen Augenblick in seiner Begrenzung und die im Foto erstarrte Einheit von Person und urbanem Hintergrund in Frage.

Die ausgeschnittenen menschlichen Abbildungen werden in eine netzartige Struktur geordnet. Die aus Distanz wahrgenommene Form löst sich beim näher Herantreten im wachsenden Maße in viele kleine Details auf. Die Arbeit ist das Modell eines Stückes der Weltt, gleichzeitig Fotoalbum und bevölkerungsstatistisches Diagramm eines bestimmten Gebietes von Hannoversch Münden.

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Thumbnail panels:
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Susanne Pomrehn

Susanne PomrehnBildende Künstlerin

Vom FotoSchnitt zur Archivskulptur

Ich zerlege Fotografie. Im Zeitalter digitaler Manipulationen habe ich mich für die manuelle Methode entschieden. Ich nutze reale Schneidewerkzeuge und fotografische Abzüge von Alltagsfotografie.

Die Bildquelle ist für mich ausschlaggebend bei der Entwicklung der Zerlegungsmethode. Für die Installativen Raumkörper nutze ich ganze Fotosammlungen, die ich in der Regel selber erzeuge. Für die Arbeit Kölner Thron wurde mir ein historisches Archiv zur Verfügung gestellt. Für das Projekt: Das Verspannen von Inseln baute die Kuratorin auf meine Initiative hin ein historisches Archiv zu einem regionalen volkskundlichen Thema neu auf. Für die Skulptur Wie baue ich einen Taifun, fotografierte ich 250 Büros des Berliner Senats, bevor die säulenartige Skulptur entstand. Die Skulpturen sind wie Modelle der Welt, wochenlang konstruiert aus Fotos, Tesafilm und Nylonfaden. In ihrer Fragilität sind sie un(an)fassbar und komplex, ähnlich wie Vorstellungen, die im Kopf entstehen und sich wieder auflösen, andererseits jedoch sind sie materieller als gedachte Ideen jemals sein können. (Susanne Pomrehn, 2008)