Uta Sehr
Rote Str. 39
37073 Göttingen
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www.utasehr.de
0551 499 7 334

Ägidienkirche

da meine bilder in einem längeren prozess entstehen, werden die meisten leinwände schon vorher gemalt sein. ich werde die decke der aegidikirche mit einem metallgitter abhängen und meine bilder horizontal daran anbringen. die aufhängung der bilder erzählt eine eigne schöpfungsgeschichte, ich spiele mit dem element der deckenmalerei. 

meine bilder erzählen von emotionen, von sehnsüchten und lebensspuren der menschen. das leid und die kraft der bilder die über uns hängen können wir auf uns einwirken lassen, die energie bündelt sich über uns.

die mischung aus heiliger, sakraler energie und einzelnen schicksalen birgt viel spannung in sich. der weg in sich selbst wird leichter, wenn man begleitet wird und eine solidarität der anderen spürt. der raum soll mut geben und stärken.

die besucher/innen können auf kleinformatigen leinwänden durch abdrücke von hand, nase, finger, haaren usw. die ausstellung ergänzen.

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Uta Sehr

Uta SehrMalerin

ich bin in einer welt voller widersprüche aufgewachsen. in gesellschaftlichen, familiären und persönlichen. dies hat den ausdruck meiner malerei beeinflusst. begonnen habe ich um einen neuen weg zu mir selbst zu finden, jede figur trägt einen Teil von mir mit sich und ist ein spiegel. ich beobachte sie, wie sie sich verändern, wie sie mit sich hadern und kämpfen und kann so meinem eigenen  widerspruch ausdruck verleihen.

meine bilder entstehen durch vielfältige übereinandergelegte farbabdrücke und farbschichten, in denen sich schon erste skizzierte figurationen aufspüren lassen. in diesem suchend-findenden prozess kristallisiert sich dann das eigentliche auf der maloberfläche heraus und wird mit den untergründen verbunden. meine themen sind oft antike gestalten, die eine mythisch-archaische, und damit auch ganz einfache menschliche dimension verkörpern (penthiselea, medea, prima vera, drei grazien, venus, usw.) sie stehen für weibliche weisheit, seelische not, aber auch  mut, kraft und willen. sie zeigen durch zartheit, verletztlichkeit und transparenz in ihrem sosein mitgefühl mit sich und den anderen.

ich verstehe meine malerei als sichtbarmachen von befindlichkeiten, wahrnehmungen und verortungen meiner selbst.