Glitzerburg
Ägidiiplatz 1
34346 Hann. Münden
Künstlerin: Heidi Hars

Glitzerburg

Als 1835 das Königliche Kriegsministerium in Hannover die Befestigungswerke, Wälle und Gräben „zum Zwecke der Stadterweiterung“ freigab, wurde damit die Möglichkeit gegeben, auch außerhalb des Mauerrings zu bauen.
Inmitten dieser Wallanlagen in exponierter Lage entstand 1867 die Villa des Fabrikanten H. Wetzell. Wegen ihres wehrhaften, trutzigen Äußeren und ihrer glasierten, die Sonne reflektierenden Ziegelformsteine, wird der nach Süden orientierte Bau „Glitzerburg“ genannt.

Eine hohe Stützmauer mit gliedernder Blendarchitektur fängt den Geländevorsprung zur Burgstraße ab. Zu dem zwei geschossigen Hauptgebäude gehört ein ebenfalls 1867 erbautes niedrigeres Nebengebäude, das unmittelbar an der Burgstraße liegt und vermutlich zunächst als Bedienstetenwohnhaus, später als Lagerraum genutzt wurde. Dieses Nebengebäude hat einen trapezförmigen Grundriss und liegt vermutlich in seine Fläche auf den Bereich der ehemaligen Stadtmauer. Betritt man das Gebäude von der Burgstraße aus, so steht man bereits nach eineinhalb Metern vor einer schräg verlaufenden Sandsteinmauer, an der dieser Raum anscheinend bereits wieder endet. Es ist unklar, ob diese Mauer eine Zwischenwand darstellt oder das Gebäude nach hinten abschließt.

  • Die Glitzerburg
  • Der Keller
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