Meurerscheune
Straße 17
34346 Hann. Münden
Künstlerin: Karl H. Gollhardt, Christine Ermer,
Katharina Grote Lambers, Diana Hartung-Gräßer, Cornelia Quade

Meurerscheune

Das dreigeschossige, teilunterkellerte Fachwerkhofgebäude gehörte ursprünglich zum Gasthof "Zum Engel", heute Lange Straße 17. .Die Inschrift über dem Torbogen:"ACH GOTT DU WOLLEST FUER MICH STREITEN EIN SELIG ENDE MIR BEREITEN ANNO 1640 MENSE JUNIO" // Rückseite: "AN GOTTES SEGEN IST ALLES GELEGEN. ANDREAS MESSERSCHMIDT; GERTRAUD THEDENER ANNO 1640 MENSE JUNIO" datiert es eindeutig. Das Fachwerkgefüge ist in einem bemerkenswert gut erhaltenen, weitgehend unveränderten Zustand. Es hat für ein Hofgebäude einen ungewöhnlich repräsentativen Charakter, mit rundbogigen Toren, paarweise Fußbänder und Fußstreben.

Die hofseitige Ansicht wird von 20 cm starken Geschossvorkragungen. mit profilierten Balkenköpfen und Füllhölzern sowie der Tordurchfahrt im nördlichen Gebäudedrittel geprägt, während die übrigen Gebäudeteile über keine vergleichbare Zierformen verfügen.

Das Innere dominieren die beiden mächtigen, zweifach abgestützten Längsunterzüge mit Kopfbändern. Der Keller mit Preußischer Kappendecke und die Gestaltung des Erdgeschosses sowie der eingebaute Lastenaufzug durch alle Geschosse verweisen auf einen Eingriff um 1918.

  • Meurer Scheune
  • Meurer Scheune
  • Dachgeschoss
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