Archäologie für Kinder

 

Archöologie für Kinder

Im Rahmen der Denkmal!Kunst – Kunst!Denkmal –Veranstaltung 2007 wurde die Schaugrabungsstelle in der Destille geschaffen. Über 300 Kinder entdeckten vor zwei Jahren innerhalb einer Woche Archäologie. Sie erfuhren, wie archäologische Funde und Befunde entstehen, welche Werkzeuge Archäologen nutzen, und wie sie die einzelnen gefundenen Spuren zu einem Gesamtbild zusammen legen. Auf zwei Grabungsstellen konnten sie dann selbst tätig werden und sich auf eine spannende Reise in die Vergangenheit einer Stadt aufmachen.

Seitdem haben etliche Kindergeburtstage in der Destille einen bleibenden Eindruck bei den jungen Forschern hinterlassen. Im Sommer 2009 wird erstmals auch ein einwöchiger Ferienkurs bei der Stadtjugendpflege Hann. Münden angeboten. Das Konzept wurde 2008 von Axel Demandt in das Witzenhäuser Rathaus im Rahmen der Veranstaltung „Treppen, Keller, Hinterhöfe“ exportiert.

Während des Denkmal!Kunst-Festival 2009 besteht für Kindergärten und Schulen die Möglichkeit, gruppenweise die Veranstaltung kostenfrei an den Vormittagen zu buchen. Aufgrund der begrenzten Termine ist eine rechtzeitige Anmeldung empfehlenswert. An den Nachmittagen und am Wochenende steht die Grabungsstelle allen Kindern offen.

Axel Demandt M.A.
Burgstraße 23
34346 Hann. Münden
Tel. 05541/ 701 888
E-Mail: a.demandt@web.de

 

Paradiesvögel

Ein Projekt der erfurter Künstlerin Diana Hartung-Gräßer

 

Paradiesvögel

Im Rahmen des 3 – 4-tägigen Kunstprojektes sollen 3 – 5 Großplastiken (Tiere/ Paradiesvögel), in ca. 3-4 Meter Größe entstehen. Diese werden aus Naturmaterialien (Weiden) von drei bis fünf verschiedenen Gruppen in Teamarbeit gebaut und farbig bemalt. Die Tiere müssen nicht naturgetreu sein. Es können auch Phantasie oder Fabelwesen sein, die die Schüler faszinieren und ihrer Kreativität entspringen.
Wichtig für die Arbeit ist, dass gut funktionierende Gruppen gebildet werden, die sich je ein Tier auswählen, dass sie gern im Team bauen wollen.
Am ersten Tag wird das Grundgerüst aus Stämmen gebaut und in die Erde gerammt, damit die Tiere stabil stehen. Anschließend werden die Weiden an das Grundgerüst genagelt und mit Sticken und Draht daran befestigt. Dem Körper der Wesen wird mit Weidenbündeln Form und Ausdruck gegeben, bis er stabil ist.
Die so entstandenen Tiere werden farbig bemalt, wobei der Phantasie keine Grenzen gesetzt sind. Auf die Farbe grün wird beim bemalen verzichtet, da sich die bunten Wesen von der Natur abheben sollen. Die farbige Gestaltung kann während der Arbeit im Team festgelegt werden.
So entstehen an drei bis vier Tagen lustig bunte Tierplastiken aus Naturmaterialien, die ca. 2 Jahre erhalten bleiben und in dieser Zeit der Witterung standhalten und dann allmählich verwittern. Sie sind herrlicher Blickfang in grüner Umgebung durch ihre intensive Farbgebung.